Dienstag, 25. März 2008

Diese verdammten Schoggihasen!

Da nimmt man sich was vor, macht eine Diät, die nur aus Joghurt, Früchten und... naja, Luft... besteht, geht sogar um sechs Uhr morgens joggen (der Sommer kommt früher als später!) und dann das: Nach Weihnachtsguetzli und Fasnachtskuchen müssen wir Weight-Watchers-Knäckebrot-Esser der nächsten Versuchung widerstehen - den Schoggihasen. Kaum betreten wir die Migros - natürlich nur um Joghurt zu kaufen -, lachen sie uns an und flüstern ganz leise "Iss mich, iss mich!". Ich war stolz auf mich, bis Ostermontag noch kein einziges Mal in den sauren Apfel bzw. das süsse Häschen gebissen zu haben. Wie ich das geschafft habe? So wie ich es bei jeder schokoladigen und nicht-schokoladigen Kalorienbombe mache: Einfach nicht kaufen! Denn zu Hause hat man es meist vergessen und solang nichts im Kühlschrank ist, kann auch nichts gegessen werden.
"Noch ein Tag, dann ist Ostern vorbei und die Schoggihasen aus den Läden verschwunden" - so lautete mein Plan. Was aber, wenn man bei der Arbeit eine zwar lieb gemeinte, aber mindestens so schokoladige Aufmerksamkeit bekommt? Man kann ja nicht nein sagen zu einem lächelnden Schoggihasen mit einer niedlichen, roten Schlaufe und winzigem Glöckchen daran hängend. Das ganze verpackt in einer Goldfolie... hmmm! Er verschwand in meine Tasche. Man will ja nicht unanständig sein. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Zuhause angekommen, Kühlschrank auf. Gähnende Leere. Das Joghurt alle. Knurrender Magen.
Tasche auf. Lächelnder Schoggihase. "Iss mich, iss mich!"
Schoggihase im Magen.
Gleicher Abend, neue Nachtschicht bei der Arbeit. Ich wusste nicht, welches Gefühl schlimmer war - die immer noch anhaltende Übelkeit oder das schlechte Gewissen. Ich zur Arbeitskollegin: "Na, wie geht's denn so heute?". Arbeitskollegin: "Boah, ist mir übel! Dieser verdammte Schoggihase!"

Samstag, 22. März 2008

Frühling, geh weg!

Mittwoch ist nicht nur gleich Fleischbeschautag, sondern auch der Tag, an dem ich meine Lieblings-Gratislektüre im Bus auf dem Weg zur Uni bestaunen kann - das Tagblatt der Stadt Zürich. Nach Schlagzeilen wie "Braune Eier sind robuster wie weisse"* (Hallo?) durfte ich spätestens auf Seite 4 einen Bericht über die "lauschigsten Liebesplätze der Stadt" lesen. Es ist ja bald Frühling, und den achso armen Liebespärchen, denen die Ideen für Orte ausgehen, an denen sie uns ihr Liebesglück unter die Nase reiben können, muss schliesslich geholfen werden. Da war bei mir die Vorfreude auf den Frühling gleich null, denn zu dieser Jahreszeit sieht man die Spezies der turtelnden Männlein und Weiblein überall. Sie sind an jeder Ecke. Ob im Tram, an der Busstation, an der Migroskasse oder in der Vorlesung. Hilfe!
Jeder redet davon, wie schädlich Passivrauchen ist und die Gesetze werden diesbezüglich immer strenger um die gestörten Nichtraucher zu schützen. Ist ja alles schön und gut, was ist aber mit Passivturteln? Der Liebesgestank, der von diesen Menschen kommt, ist für Singles mindestens genau so nervig und störend - und vor allem gesundheitsgefährend - wie Passivrauch. Ich will aber keine Gesetze, die dies einschränken. Ich plädiere einfach für mehr Toleranz. Oder für getrennte Single- und Pärchen-Räume. Ich würde ja auch nicht vor einem hungernden Kind einen Big Mäc essen!
Heute Samstag schienen meine Gebete erhört worden zu sein. Schon Mittwoch Nachmittag war der Frühling verschwunden, am Donnerstag folgten die ersten Schneeflocken. Die Temperaturen kratzen immer noch an der Nullgrenze. Ha! Was sagt ihr Suchenden nach lauschigen Liebesplätzen jetzt?
Doch leider hielt meine guttuende Phase der Schadenfreude nicht lange. Am Donnerstag-, Freitag- UND Samstagabend hatte ich die Antwort auf die obige Frage: Die Pärchen ziehen sich bei tieferen Temperaturen in ihre warmen Stuben zurück. Leider wohnt ein Exemplar dieser Spezies genau über mir in unserem sehr, sehr ringhörigen Blöckchen. Und Uhh's, Ahh's und "Ich komme!" sind nicht unbedingt weniger störend als turtelnde Gestalten auf Parkbänken.
*Es ging um Hühner!

Samstag, 15. März 2008

Die 5-Minuten-Romanze (Teil 2)

Es ist Samstag Abend und ich bin jetzt gerade daran, das zu machen, was ich jeden Samstag Abend bis zum Morgengrauen am Sonntag mache: Arbeiten. Glücklicherweise ist es dieses Wochenende alles andere als stressig, weswegen ich euch zur Zeitüberbrückung mit der folgenden kleinen Geschichte bereichern möchte.
Die Geschehnisse, die ich euch heute Abend schildern werde, fanden genau an diesem Ort statt - bei der Arbeit. Für all die, die es nicht wissen: Ich arbeite nachts in einem Hotel und manchmal begegnen mir hier an der Réception mal mehr und mal weniger interessante Menschen.
Ich bin keine Person, die sich schnell verliebt. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal so richtig verliebt war. Naja, vielleicht doch. Vielleicht verdränge ich es einfach. Manchmal wird man auch wieder daran erinnert. Jedenfalls ist es eine Weile her. Egal. Im folgenden Fall traf das Gegenteil ein.
Es geschah vor einigen Monaten kurz vor 11 Uhr an einem Samstag Abend. Die Arbeitskollegin vom Spätdienst und ich befanden uns hinter dem Frontdesk mitten in der Übergabe. Als ich das Geräusch des Aufzuges hörte, das ich immer höre, wenn er bei uns im Erdgeschoss andockt, erwartete ich irgendeinen Gast, der wieder einmal was von mir will. Ein zusätzliches Kissen, ein Toothbrush-Set, ein Bier. Doch als der Gast, den ich zuvor noch nie bei uns gesehen hatte, den Aufzug verliess und ich meinen Kopf nach ihm drehte, schien für einen Moment die Zeit stillzustehen. In Slow-Motion kam er auf mich zu. Sein schwarzes, gewelltes Haar und der hellbraune Blazer tanzten harmonisch zum Takt der erfrischenden Winterbrise, die durch das offene Bürofenster in die Hotellobby eindrang. Je näher er auf mich zukam, desto mehr verschlug es mir den Atem. Ich verlor mich in seinen tiefen, schwarzen Augen. Sein perfektes Lächeln haute mich um. Er war nicht einmal so unglaublich gutaussehend, wie gewisse andere Kandidaten, mit denen ich 5-minütige Romanzen durchlebt hatte und auf die ich heute Abend lieber nicht zu sprechen komme. Es war das Vollpaket. Diese umwerfende, und trotzdem etwas schüchterne Ausstrahlung. Mittlerweile kam er bei uns an, seine sinnlichen Lippen bewegten sich und im süss-unschuldigen American-English ertönte ein "Can you please tell me if there's an open pharmacy here?". Die Arbeitskollegin ignorierend versuchte ich ihm beizubringen, wie er am schnellsten zur Apotheke im Hauptbahnhof kommt. Als ortskundiger Hotelmitarbeiter sollte ich doch keine Mühe damit haben. Denkste. Der arme Ami war nach meinen idiotischen Ausführungen noch verwirrter als zuvor. Dafür konnte ich ihm ein kleines Lächeln entziehen. Ich hätte ihn am liebsten auf der Stelle geheiratet. Nach fünf Minuten verschwand er wieder im Aufzug mit einem "See you later!"
Ich wusste nicht, in welchem Zimmer er logierte, und somit war mir auch sein Name unbekannt. Wäre ja peinlich gewesen, hätte ich seine Frage mit einem "Which room are you from?" erwidert. Eine sehr prekäre Lage. Ich wusste aber, dass er am nächsten Morgen auscheckte, da die Kollegin ihn - als unser Moment vorbei war - danach fragte. "Heute Abend oder nie", dachte ich mir. Ich hielt es nicht für notwendig, mich über seine Zimmernummer zu informieren, da er ja sowieso bald wieder herunterkommen würde. Er tat es nicht.
Während der ganzen Nacht hoffte ich so fest, ihn wieder zu sehen. Oder wenigstens beim Checkout am Morgen. Ich fantasierte von dramatischen Abschiedsszenen, in denen ich ihm theatralisch nachrenne um seinen Rückflug zu verhindern. Er war meine Whitney Houston, ich sein Bodyguard. Ich schwöre auf meine ganze Mariah-CD-Kollektion - ich hätte es gemacht. Nicht einmal meine memmenhafte Schüchternheit hätte mich davon abhalten können. War aber nix. Er hat weder vor meinem Feierabend (bzw -morgen) ausgecheckt, noch hat er verlängert. Das einzige, was in dieser Nacht von mir ausgecheckt wurde, war er.
Er ward nie wieder gesehen.
Vielleicht sollte ich mich wieder bei Facebook anmelden um beim Gruppenklauen ganz zufällig über ein Profil zu stolpern, dessen Bild mir irgendwie bekannt vorkommt?

"M"

Eine kleine Vorwarnung für all die, die bei Filmen während den achso emotionalen Szenen aufs Klo gehen: Heute Abend (oder Morgen?) könnte es bei "Kaffee & Zigaretten" etwas sentimental werden. Was nicht heisst, dass ich mich dafür entschuldigen will. Ich bin halt eine sentimentale Drama Queen. Es ist ein Teil von mir und ich stehe dazu.
In den letzten zwei Jahren hat sich in meinem Leben in kürzesten Abständen so einiges getan. Manches geschah nach eigener Wahl, manches nicht. Manche Entscheidungen hatte ich anfangs bereut, heute bin ich stolz darauf, gewisse Sachen in die eigene Hand genommen zu haben. Es könnte aber auch nur der normale Prozess des Erwachenwerdens sein. Möglicherweise wird in Zukunft noch mehr davon kommen.
Die wichtigste Veränderung war sicherlich der Umzug von Winterthur nach Zürich. Obwohl ich schon zuvor Zürich besser kannte als so mancher Stadtzürcher, musste ich anfangs feststellen, dass in Zürich wohnen mehr bedeutet als in Zürich studieren, arbeiten und in den Ausgang gehen. Was den grösseren Wechsel ausmachte war aber nicht der Umzug von einer Stadt zur anderen, sondern der Wegzug ins autonome, quasi elternlose Leben. Zwar war es meine eigene (mehr oder weniger) freiwillige Wahl und mittlerweile habe ich mich hier auch gut eingelebt. Und obwohl ich nun alleine wohne, komme ich mir weniger einsam vor als zuvor. Es ist aber auch so, dass man durch all die neuen Erfahrungen manchmal den Überblick verliert. Es ist zwar alles schön und aufregend, man wünscht sich jedoch in gewissen Momenten, sich nur für einen ganz kurzen Augenblick wieder ins Altbekannte, Vertraute und Wohlige beamen zu können, um kurz durchzuatmen und eine kleine Pause einzulegen.
Um es ein bisschen besser zu erklären: Es ist wie auf Reisen. Man reist von einer neuen, unbekannten Stadt zur anderen. Man ist überwältigt von all den Sehenswürdigkeiten, auf die man sich so gefreut hat. Es ist alles schön und aufregend und so, wie man es sich vorgestellt hat. Doch am wohlsten ist es einem, wenn man sich nach einem erschöpfenden Stadtbummel oder einer erlebnisreichen Nacht für einen Moment in den McDonald's zurückziehen kann und mit vollem Genuss seinen Cheeseburger geniesst. Denn der schmeckt genau gleich wie zu Hause. Bevor man seine Bestellung überhaupt gemacht hat, weiss man schon, was einen erwartet. Auch wenn man tausende Kilometer von Zuhause weg ist. Man ist sich sicher, dass dort der Appetit gestillt werden kann, während man bei unbekannten einheimischen Restaurants eher skeptisch gegenübersteht. Man probiert zwar aus, und schmecken tut es möglicherweise auch. Jedoch weiss man, dass man sich im Zweifelsfall überall auf der Welt auf das grosse, gelbe "M" verlassen kann.
Auf die Mäc-Metapher bezogen kann man sagen, dass ich zur Zeit von einem neuen und unbekannten Restaurant ins andere schlendere. Es ist aufregend, schön, es schmeckt und das, was ich wollte. Im Moment würde ich trotzdem einfach am liebsten einen einfachen, altbewährten Cheeseburger im McDonald's verdrücken.
Am heutigen Abend hatte ich (nur metaphorisch gesehen natürlich!) möglicherweise einen Mäc-Cheesy. Ich war mit meinen liebsten Winti-Leuten in einer altbekannten Zürcher Location, an einer altbekannten Zürcher Party. Es schien alles so zu sein wie früher. Doch während um vier Uhr morgens alle anderen in die altbekannte SN1 Richtung Winti City stiegen, machte ich mich selbständig und ganz autonom auf den Weg zu meinem Nachtbus. Und ja, diesmal fuhr er nicht an mir vorbei. Ich stand ich an der richtigen Haltestelle.

Donnerstag, 13. März 2008

Die 5-Minuten-Romanze (Teil 1)

Hallo zusammen! Aufgrund meines massenhaften Margarita-Konsums vom heutigen Abend möchte ich mich jetzt schon für allfällige Rechtschreibefehler in diesem Post entschuldigen.
In meinem elenden Single-Dasein gibt es immer wieder Momente, an die ich mich gerne zurück erinnere um den Mut im Versager, der ich halt bin, wieder zu erwecken.
Es war einmal vor knapp zwei Jahren an an einem heissen Junisamstag am Turbinenplatz im Kreis 5. Mein Coming-Out war nur einige Monate her (ja, ich brauchte so meine Zeit). Zwei Freunde zerrten mich zur Shell-Tankstelle am Winterthurer Rosenberg und drückten mir einen Martini in die Hand. Naja, Freunde wissen halt, was man so braucht. Was ich damals aber wirklich brauchte, war nicht der Martini, sondern etwas anderes. Trotzdem war die Flasche nach einer Stunde leer.
Es war der Christopher-Street-Day 2006. Die schwulste Erfahrung, die ich bis zum damaligen Zeitpunkt gemacht hatte (und das heisst etwas!). Ein Schock. Fleisch überall. Leider kein Fleisch für mich. Bis ich IHN sah.
Von den Abertausenden Menschen am erwähnten Platz musste ich mir unbedingt IHN aussuchen. Ihn als Augenweide zu beschreiben, ist weit untertrieben. Sagen wir's mal so: Jemand mit solchem Aussehen sollte sich einen Spiegel vor dem Gesicht einbauen lassen, um sich 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche sehen zu dürfen.
Irgendwann nahm ich (unter Androhung meiner Begleitung) meinen ganzen Mut zusammen und sprach ihn an. Er war nicht nur unverschämt gutaussehend, er war auch noch nett. Und Student. Mein Abend endete in Winti, mit meinen Freunden. Ich war stolz auf mich, die Mutprobe bestanden zu haben. Diese fünf Minuten Gespräch waren der damalige Höhepunkt meines schwulen Daseins.
Seither ward er nie wieder gesehen. Ich kannte weder seinen Namen, noch seine Telefonnummer. Nur die Studienrichtung.
Bis eines Tages als ich - so ca. eineinhalb Jahre später - im StudiVZ beim Gruppenklauen ganz zufällig über ein Profil stolperte, dessen Bild mir so bekannt erschien. Und die Studienrichtung passte auch. "Nee, das kann er doch nicht sein!" dachte ich mir. Zur Bestätigung informierte ich den Kolleg, der damals auch mit dabei war (und der übrigens gerade auf dem Sofa einschläft... ich glaube, ein Margarita weniger wäre angebrachter gewesen) und reichte ihm den Link weiter. Ja, er war es.
Gruscheln war eine schlechte Idee. Ihm eine Nachricht zu schreiben kam nicht in Frage. Bin halt 'ne Memme.
Heute Abend sah es anders aus. Und irgendwie kam das Thema wieder zum Vorschein. Wieder unter Androhung von Freunden - hinter mir "Gruscheln! Gruscheln! Gruscheln!" schreiend - nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und sprach ihn wieder an. Diesmal online. Nein, ich habe ihn nicht gegruschelt. Ich habe ihm eine ganz nette Nachricht geschrieben. Danach ging es weiter in den Kreis 5 zur Real-Life-Fleischbeschau.
Jetzt, einige Stunden später, sitze ich vor dem Computer und schreibe diesen Post. Kaum zu Hause angekommen stürmte ich den PC, navigierte zu meinen Lesezeichen und klickte auf "StudiVZ".
Da war eine Nachricht. Und die sah so aus: "Wegen Wartungsarbeiten ist das StudiVZ zwischen 0:00 und 8.00 Uhr nicht erreichbar". Na Prost dann!

Freitag, 7. März 2008

Tupperware

Erstens einmal möchte ich auf diesem Weg "der bald Verheirateten" und ihrem Mann im Voraus zur morgigen Hochzeit ganz herzlich gratulieren. Ja, die Single-Welt beneidet euch! Neben der garantierten Zweisamkeit gibt es in einer Ehe viele weitere Vorzüge, um die wir euch beneiden.
Womit ich beim eigentlichen Thema und dem Single-Aufreger dieser Woche wäre: Seit dem Start dieses Experiments, das ich "Mal schauen, wie es sich so alleine im Ghetto lebt" nenne, musste ich immer vermehrt feststellen, wie diskriminierend gewisse Aspekte unseres Alltags gegenüber Alleinstehenden und -lebenden sind.
Als Paradebeispiel nenne ich hier die Steuererklärung. Ist die rechte "Ehefrau"-Spalte* leer, wird der arme Single wieder mehr zur Kasse gebeten. Oder geh mal als Single in die Migros. Welcher Mensch, der alleine für sich kocht, braucht für sich selber eine ganze Pastasauce, wobei die verbliebene Hälfte nach 2 Tagen im Kühlschrank ungeniessbar wird? Oder 3-4 Portionen Kartoffelstock? Jemals versucht, ein Säckchen Fertig-Stocki zu dritteln? Ich erinnere mich noch an den Tag, kurz vor meinem Umzug, als mir meine Mama in der Ikea dringend dazu riet, Tupperware zu kaufen. "Wofür brauche ich diese ekligen Dinger?", sagte ich mir damals als naiver Tupperware-Verabscheuer. Nun, heute ist Tupperware die einzige Variante, das doppelt bezahlte Essen nicht zur Hälfte wegzuschmeissen. Leider gibt's kein Tupperware, worin ich eine Hälfte der Billag-Gebühren oder der Kosten des ADSL-Anschlusses für den nächsten Monat reservieren kann.
Hiermit gratuliere ich zum Schluss dieses Postings mir selber und allen Singles dieser Welt zur souveränen Bewältigung unseres schwierigen Alltags! Gehe jetzt darauf einen trinken!

*Warum ist in der Steuererklärung die Ehefrau immer noch zweitrangig?