In ziemlich genau 24 Stunden muss ich eine kleine Arbeit für die Uni abgeben und das einzige, womit ich bisher die Word-Vorlage beschmückt habe, ist das Titelblatt. Der Nachteil bei solchen Arbeiten ist die Tatsache, dass sie am Computer geschrieben werden müssen. Denn schon ein Blick auf die Taskleiste kann verhängnisvoll werden. Und schwupps bin ich hier bei blogger.com und merke, dass mein letzter Eintrag einige Zeit zurückliegt. Ausserdem ist das Wetter draussen so schön, dass die Intervalle meiner Zigarettenpausen (Pause wovon?) auf dem Balkon immer kürzer werden. Und ausgerechnet heute müssen alle Hauswärte des Quartiers ihre verstaubten Rasenmäher aus den Kellern hervorziehen. Alles sehr unvorteilhafte Bedingungen für eine Uni-Arbeit.
Wie auch immer, es ist Frühling! Und an meinem ersten freien Sonntag seit Monaten sah ich mich gesteren Nachmittag gezwungen, etwas Sonne zu tanken. Die anfängliche Motivation, an einem verkaterten Sonntagmittag das Bett zu verlassen war nicht die Uni-Arbeit, sondern der Hunger und der leere Kühlschrank. Nach einem fettigen Riesen-Fast-Food-Sandwich (Sünde Nummer 1) migrierte ich zum Hauptbahnhof in die total überfüllte Migros (Sünde Nummer 2: Nicht-Vollkorn-Teigwaren) und zum ersten Mal in diesem Jahr spürte ich einen Hauch von Sommer. Und zum ersten Mal in diesem Jahr merkte ich, dass eine Fleischbeschau in der Sonne mehr zu bieten hat als auf einer verrauchten und verschwitzten Tanzfläche zu nächtlichen Stunden. Ehrlich gesagt kam mir gestern (fast) ganz Zürich wie eine Riesen-Fleischbeschau vor. An der Bahnhofstrasse auf das Tram warten hat nie so viel Spass gemacht. Schade kam meins so früh...
Ähnliches Szenario, eine Stunde später, an der Tramhaltestelle in einem nördlichen Zürcher Quartier auf eine Bekannte wartend, um uns gegenseitig vom Uni-Engagement abzuhalten (Sünde Nummer 3) und den Samstagabend (Sünde Nummer 0?) revue passieren zu lassen: Von Fleisch kann hier nicht die Rede sein. Von Frischfleisch sowieso nicht. Würde man mit einem Querschnittdesign und einer genug repräsentativen Stichprobe an einem Sonntagnachmittag die Fleischkonsistenz aller zwölf Zürcher Quartiere empirisch untersuchen wollen, läge der erwähnte Kreis sicherlich an elfter Stelle.
Wow, wer hätte es gedacht: Ich glaube, ich bin bereit mit der Arbeit anzufangen!
Wie auch immer, es ist Frühling! Und an meinem ersten freien Sonntag seit Monaten sah ich mich gesteren Nachmittag gezwungen, etwas Sonne zu tanken. Die anfängliche Motivation, an einem verkaterten Sonntagmittag das Bett zu verlassen war nicht die Uni-Arbeit, sondern der Hunger und der leere Kühlschrank. Nach einem fettigen Riesen-Fast-Food-Sandwich (Sünde Nummer 1) migrierte ich zum Hauptbahnhof in die total überfüllte Migros (Sünde Nummer 2: Nicht-Vollkorn-Teigwaren) und zum ersten Mal in diesem Jahr spürte ich einen Hauch von Sommer. Und zum ersten Mal in diesem Jahr merkte ich, dass eine Fleischbeschau in der Sonne mehr zu bieten hat als auf einer verrauchten und verschwitzten Tanzfläche zu nächtlichen Stunden. Ehrlich gesagt kam mir gestern (fast) ganz Zürich wie eine Riesen-Fleischbeschau vor. An der Bahnhofstrasse auf das Tram warten hat nie so viel Spass gemacht. Schade kam meins so früh...
Ähnliches Szenario, eine Stunde später, an der Tramhaltestelle in einem nördlichen Zürcher Quartier auf eine Bekannte wartend, um uns gegenseitig vom Uni-Engagement abzuhalten (Sünde Nummer 3) und den Samstagabend (Sünde Nummer 0?) revue passieren zu lassen: Von Fleisch kann hier nicht die Rede sein. Von Frischfleisch sowieso nicht. Würde man mit einem Querschnittdesign und einer genug repräsentativen Stichprobe an einem Sonntagnachmittag die Fleischkonsistenz aller zwölf Zürcher Quartiere empirisch untersuchen wollen, läge der erwähnte Kreis sicherlich an elfter Stelle.
Wow, wer hätte es gedacht: Ich glaube, ich bin bereit mit der Arbeit anzufangen!



